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Meditation für Anfänger

Es gibt wohl kaum jemand der noch nie was von der Meditation gehört hat. Doch nur wenige haben es jemals ausprobiert. Ich glaube dies liegt einerseits daran, dass sich viele schwertun mit der Vorstellung, eine nach rein innen gerichtet Aktivität zu lernen. Wie soll das überhaupt gehen? Und anderseits haben viele das Gefühl, dass man dafür eine spirituelle Voraussetzung braucht. Braucht es nicht und die Effekte sind auch wissenschaftlich belegt.

Meditation bedeutet per Definition, sich auf Kontemplation oder Reflexion einzulassen und sich auch mental zu bewegen, um sich auf Atmung oder Wiederholung zu konzentrieren, um ein erhöhtes Maß an spirituellem Bewusstsein zu erreichen. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist also beruhigen und sammeln.

Genereller ausgedrückt, geht es darum sich Zeit zum Atmen und zu beruhigen zu nehmen. Aber natürlich bewirkt man dadurch viel mehr.

Wie lange solltest du meditieren?

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Meditation ist keine Sportart bei dem es eine optimale Trainingszeit gibt. Die Frage, die du dir stellen musst, ist, was möchtest du damit erreichen? Einige von uns werden sich nach ein paar Minuten wohlfühlen und einige von uns nach einer Stunde.  Es ist ratsam  langsam anzufangen und während des Prozesses freundlich und geduldig mit sich selbst umzugehen.

Die gesundheitlichen Vorteile der Meditation

Die Vorteile der Meditation werden größtenteils noch untersucht, aber einige Untersuchungen haben ergeben, dass Meditation mit den folgenden gesundheitlichen Vorteilen helfen kann – ganz zu schweigen davon, dass Meditation und Atmung auch zur Förderung der Achtsamkeit beitragen können.

Stressabbau

Stress in Massen ist gut für uns – Stress kann uns beim Aufstehen und Laufen helfen, aber im Übermaß (was die meisten von uns täglich erleben) ist er nicht ganz so gut. Meditations- und Atemübungen können uns helfen, unseren Geist zu klären und zu beruhigen, was uns helfen kann, mehr zu atmen und uns auch zu beruhigen.

Verbesserung bestimmter Gesundheitszustände wie Fibromyalgie

Forscher fanden heraus, dass Meditation hilfreich ist, um physische und psychische Symptome von Fibromyalgie (Ausgebreitet Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, Schlafstörungen und vermehrter Erschöpfung.) zu reduzieren.

Kann vor Herzerkrankungen schützen

Eine Studie zeigte, dass acht Wochen Meditation dazu beitrugen, die c-reaktiven Proteinspiegel zu senken, was ein Vorläufer für die Entwicklung von Herzerkrankungen sein kann. Meditation kann auch helfen, Bluthochdruck vorzubeugen.

Kann das Immunsystem stärken

Dieselbe Studie, die einen Nutzen bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen fand, ergab auch, dass die Expression von Genen, die Entzündungen aktivieren und Teil der körpereigenen Immunantwort sind, abnimmt.

Wie man anfängt zu meditieren

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Beginne damit, täglich ein bis fünf Minuten an einem ruhigen Ort zu sitzen und einfach die Augen zu schließen und zu atmen. Anschließend kannst du Meditation auf längere Zeiträume ausweiten. Langsam anzufangen und sich nicht zu überwältigen, ist der Schlüssel zum Erfolg deiner Meditationspraxis.

Schnelle Tipps für Anfänger

  • Suche dir einen ruhigen Ort / Raum
  • Entspanne dich in einem bequemen Stuhl/Sitzposition und schließe die Augen.
  • Atme fünfmal ein und fünfmal aus.
  • Wiederhole dies für fünf weitere Runden,  insgesamt etwa eine Minute.

Ist das schon meditieren?

Ja, alleine diese Übung tut dir wahrscheinlich schon Mal sehr gut. Es ist quasi die Grundtechnik.

Meditation spielt auch im Yoga eine Rolle. Hierzu können wir dir diese beiden Artikel empfehlen.

Photo by dorota dylka und Motoki Tonn on Unsplash

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